Neu: Emotional Detox® & Bodywork

19. Mai 2024 | immer.dasleben

2017 befand ich mich in einem emotionalen Erschöpfungszustand, in einer Art Sackgasse. Alles wurde mir zu viel: die Care Arbeit, mein Bürojob, fehlende Kreativität in meinem Leben… Durch Zufall stieß ich in einem Online-Magazin auf Laura Ritthaler und ihr Emotional Detox® Coaching, das ich mir kurzerhand gönnte.

„Das Psychologische Coaching Programm für Burnout Prophylaxe & Neuanfänge“ – schon der Titel faszinierte mich. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die diplomierte Psychologin packt in ein paar wertvollen Stunden in ihrer Berliner Praxis alles, was einen stört und blockiert praktisch und lösungsorientiert an. Dysbalancen und Blockaden werden aufgespürt. Über ihr tolles Buch und die sogenannte Bedürfnispyramide habe ich bereits hier berichtet. Bis heute profitiere ich übrigens noch von ihren Tipps und Vorschlägen.

Emotional Detox® & Bodywork

Nun gibt es eine Erweiterung, beziehungsweise Ergänzung des Konzepts. Laura Ritthaler bietet ab sofort Emotional Detox® & Bodywork an. Sie kommt übrigens ursprünglich aus München und ist für ihr Psychologie-Studium nach Berlin gezogen, ihre Traumstadt. Der „Neue“ im Team ist Michael Mirtsch. Er kommt ursprünglich aus Hamburg, hat in Berlin Maschinenbau studiert und als Ingenieur gearbeitet, bis er seinen Herzensweg gegangen ist und sich zum Körpertherapeuten hat umschulen lassen. Ich durfte das neue Konzept ausprobieren und habe wieder enorm viel davon profitiert.

Der Weg über den Körper hat in die Tiefen meiner Seele und Erinnerungen geführt, und vieles hat sich aufgelöst.

Michael hat heilende Hände, so habe ich das ehrlich empfunden. So viel vorab. Und es gibt Entspannungsmusik, die ich wirklich mag! Ich durfte Laura und Michael ein paar Fragen stellen.

Laura, hat sich Emotional Detox® seit deiner „Erfindung“ verändert oder weiterentwickelt? Und für die Einsteiger, was ist das ganz kurz gesagt?

Emotional Detox bedeutet den Kopf aufräumen ohne lange Therapie mit den effektivsten Methoden aus der modernen Psychologie. Oder wie es die Vogue 2011 formulierte: „Das innere Zuhause aufräumen und neu einrichten“. – Die einzige richtige Veränderung ist, dass es seit 2023 eine Ausbildung zum Emotional Detox® Coach gibt ;-).

Michael, was genau machst du in einer Bodywork-Session?

Häufig finden sich zu den Problemen, die wir haben, Entsprechungen im Körper. Zum Beispiel in Form von Muskelspannungen, Gefühle der Enge oder Schmerz. Der Stress etwa durch hohe Arbeitslast, der Verlust eines wichtigen Menschen oder Unzufriedenheit im Alltag, all diese unverarbeiteten Emotionen hinterlassen Spuren in unserem Körper. Ich habe den Eindruck, dass er uns oft diese unverdauten Emotionen „vom Hals hält“ und in Schulterspannungen oder Bauchschmerzen einlagert – damit wir vorerst weiter gut funktionieren können.

Wir können die Probleme aber nicht einfach nur verdrängen, sie warten darauf, bis wir uns die Zeit nehmen, sie tatsächlich zu spüren, zu verdauen und gegebenenfalls notwendige Veränderungen umzusetzen. Neben dem Gespräch über das Problem wird es durch die Körperarbeit „greifbar“ und spürbar, wie es sich ganz konkret im Hier & Jetzt anfühlt. Diese Teile haben oft Merkmale, die es zu erforschen gilt:

Wo liegt es genau, welche Größe, Form, Oberfläche oder Gestalt hat es, statisch oder dynamisch.

Durch die Beobachtung und aktive Interaktion treten wir respektvoll in Kontakt mit diesem Anteil, lernen sie kennen wie eigene Identitäten oder Persönlichkeiten, die es eigentlich im Kern gut mit uns meinen und uns auf wichtige unerfüllte Aspekte unseres Lebens hinweisen wollen.

Dazu ist der erste Schritt, diesem Anteil wohlwollende Aufmerksamkeit zu schenken, die innewohnende Emotion wie etwa Trauer oder Wut zu akzeptieren und emphatisch zu spüren. Diese Schmerzen sollen nicht einfach nur wegmassiert werden, sondern angenommen, durchlebt und im Rahmen des Prozesses dann Lösung erfahren.

Was spüre ich, wenn ich mit diesem Teil in Kontakt trete, was fühle ich (Emotionen) und welche Gedanken zur Erklärung habe ich dazu?

Nach einer Bodywork-Session fühlen sich die Klienten oft voller und energetisierter mit frischen, kreativen Ideen oder einer veränderten Betrachtungsweise des ursprünglichen Themas.

Laura, warum denkst du, dass das eine gute Ergänzung ist?

Vor allem wenn Verspannungen oder Schmerzen im Körper sind, die nicht medizinischen Ursprungs sind, gelingt es in der Kombination einfach oft noch schneller, an die wichtigen Themen heranzukommen. Außerdem möchten viele KlientInnen nach einiger Zeit ein Emotional Detox® Follow-up, um die Ergebnisse abzusichern. Hier ist es ideal, den Körper mit einzubeziehen.

Wie viel Zeit muss man mitbringen? Welche Lebensthemen können verarbeitet werden? Für wen ist Emotional Detox & Bodywork?

Zwei bis vier Tage und die Themen sind wie bei dem klassischen Emotional Detox: Veränderungen im Job oder Fragen zur Beziehung – oder der Ausrichtung im Leben im Allgemeinen. Es geht häufig darum, die Bedürfnisse und Werte des Klienten mit den eigenen Stärken und Ressourcenquellen zu verbinden. Stress, Unzufriedenheit und Überforderungsgefühle sind oft Ausdruck unerfüllter Bedürfnisse. Was fehlt noch im Alltag, was kommt zu kurz oder wo sind Veränderungen notwendig, damit wir mit mehr Zufriedenheit in Resonanz mit den Bedürfnissen durchs Leben schreiten?

Es geht im Grunde darum, sich wieder neu in das eigene Leben zu verlieben.

Es wird vorab im telefonischen Erstgespräch besprochen, welches der Formate am besten passt.

Danke Laura und Michael!

Mehr zu Laura

www.emotional-detox.de
www.laura-ritthaler.de

Und zu Michael

https://www.michaelmirtsch.de

Zu Buch und Kartenset:

https://www.michaelmirtsch.de/shop

Das schönste Hotel ganz in der Nähe der Praxis von Laura ist das Oderberger mit Schwimmbad!

Zu meinem Artikel geht es hier.

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Ursula Gaisa

1968 in Schwandorf geboren. Studium Anglistik und Germanistik. Seit 1994 beim ConBrio Verlag. Journalistin, Buchautorin und Herausgeberin von immerschick.de

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2 Kommentare
  1. Ein sehr interessanter Beitrag, das wäre genau etwas für mich, ich denke da kann man viel erreichen. Liebe Grüße

    Antworten
    • Ja, liebe Sigi, eigentlich muss ich das alles erst noch verdauen. Gut, dass ich viel mitgeschrieben habe! Liebe Grüße Ursula

      Antworten

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