Kinotipp: Cicero – Zwei Leben, eine Bühne

Vor ziemlich genau sechs Jahren ist er im Alter von nur 45 Jahren an einem Hirninfarkt verstorben: Roger Cicero. Mit unverkennbarer Stimme brachte er Bigband-Swing mit deutschen Texten in die Herzen seiner Fans. Hits wie „Zieh die Schuh aus“ oder „Frauen regier’n die Welt“ sind heute schon Klassiker.


Dass er einen zu seiner Zeit auch recht bekannten und hochbegabten Pianisten als Vater hatte, der auch an einem Hirninfarkt starb – mit 57 Jahren – war und ist eher Jazzfans bekannt. Eugen Cicero war gebürtiger Rumäne, der über Umwege in den 1960er-Jahren in der Schweiz landete, wo er Charly Antolini traf. Die beiden nahmen zahlreiche Alben zusammen auf, die sich teilweise sehr gut verkauften.
Jetzt erzählt eine Filmdokumentation die Geschichte der beiden musikalischen Größen. Meine komplette Rezension ist hier nachzulesen. Seit Donnerstag ist „Cicero – Zwei Leben, eine Bühne“ in den deutschen Kinos.
Beitragsfoto: LATEMAR FILM / Thomas Blaser

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