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Genuss für alle Sinne – das Parkhotel Jordanbad

23. März 2022

Alles begann mit einer Quelle, die die Therme Jordanbad immer noch speist. Das 47 Grad warme Thermalwasser entspringt in 1.000 Metern Tiefe und ist mit seinem Gehalt an Schwefel und Fluorid eine echte Heilquelle, die dem ganzen Körper wohltut. (PR-Einladung)

Das anerkannte auch der berühmte Pfarrer Kneipp, dem im Gebäudekomplex noch eine Ausstellung gewidmet ist. 1470 wurde das „Spitalbad“ erstmals urkundlich erwähnt. 1889 eröffneten die Franziskanerinnen von Reute, in deren Besitz der Komplex immer noch ist, hier die erste ärztlich geleitete Kneipp’sche Wasserheilanstalt Deutschlands.

Seit 1968 verfügt die Kuranstalt vier Kilometer südöstlich von Biberach an der Riß in Oberschwaben über ein Hallenbad. 1982 stieß man bei Bohrungen auf schwefel- und fluoridhaltiges Thermalwasser und 1984 wurde das Thermalbad, das heutige Jordanbad in Betrieb genommen.

Lerch Genusswelten

2003 wurde das in die Jahre gekommene Kneipp- und Kurhotel von Thomas Lerch (Lerch Genusswelten) grundlegend saniert und modernisiert. Das heutige Parkhotel Jordanbad nahm Gestalt an. Dabei wurden die wunderschönen Treppenhäuser und Jugendstillampen in Takt gelassen und weiter benutzt. Die Hotelzimmer wurden mit modernen Duschen und Toiletten ausgestattet.

Sehr up to date auch das angebaute Hotelrestaurant mit Blick in den wunderschönen weitläufigen Park der Anlage.

122 Zimmer und Suiten, 4 Sterne, 8 Tagungsräume, 2 Bars und weitere Restaurants bietet das Parkhotel Jordanbad. Für Hotelgäste ist der Zugang zur 6000 m² großen Thermalwasserwelt und der 3000 m² großen Saunadorf kostenlos. Die Chipkarte an einem Armband ermöglicht sowohl den Eintritt hier als auch zum Zimmer. Ein Gang verbindet das Hotel mit der Wasser- und Saunawelt. Dort erwarten einen skandinavisch anmutende großzügige Saunahütten um einen Naturteich herum angelegt. Im Solebecken mit Totem-Meer-Salz schwebt man aus dem Alltag weg.

Das Publikum ist sehr gemischt: Familien mit kleinen Kindern, Tagungsgäste, Paare jeden Alters suchen hier Ruhe, Entspannung und Erholung.

Waldbaden

Ein besonderes Highlight ist der Waldbaden-Kurs von Manuela Felbermayer de Garzón, der vor der Pandemie zweimal im Monat im Mischwald hinter Hotel und Kirche stattfand. Jetzt kann man einmal im Monat wieder teilnehmen – am Freitag Nachmittag lädt man gemächlich zwischen alten Bäumen die Akkus wieder auf.

Dabei nimmt man den Wald mit allen Sinnen wahr: mit geschlossenen Augen, während Meditationen, erzählten Geschichten und beim Berühren der Bäume, Moose und Pflanzen. Studien zufolge ist das Immunsystem nach einem ausgiebigen Spaziergang im Wald noch eine ganze Woche lang besser angeregt, Stress wird gemildert. Das Konzept des Waldbadens stammt ursprünglich aus Japan. Shinrin-Yoku wird in Japan als Bestandteil eines gesunden Lebensstils gepriesen. Den Begriff hat das dortige Forstministerium im Jahre 1982 geprägt. Auch ein Natur-Resilienz-Kurs wird angeboten.

Kulinarik

Wer Halbpension wählt, den erwartet ein tolle Frühstücksbüfett und abends ein 5-Gänge-Menü, entweder mit Fleisch- oder Fischgang oder komplett vegetarisch. An unserem zweiten Abend gab es ein umwerfendes Büfett mit Speisen aus aller Welt, das wunderbar präsentiert wurde.

Tradition trifft auf Moderne – dieses Konzept wurde hier glaubwürdig und mit Erfolg umgesetzt. Natur, gutes Essen und Entspannung, hier kommt jeder auf seine Kosten. Ein Spa mit Behandlungen und Massagen gibt es auch übrigens. Besonders schön ist einfach, dass man nach einem Spaziergang in den Bademantel schlüpfen und so einfach in der Therme und Saunawelt gehen kann. So viel und so oft man will. Das Service- und Rezeptionspersonal ist äußerst zuvorkommend, die Zimmer sehr sauber und kostenlose Parkplätze sind en masse vorhanden.

Parkhotel Jordanbad

www.jordanbad-parkhotel.com

Jordanbad 7, 88400 Biberach an der Riß

Tel. 0049 (0) 7351/343 300

hotel@jordanbad-parkhotel.de

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