Vegan vom Grill von Katy Beskow – 2 Rezepte

Katy Beskow, die britische Hobbyköchin und Food-Autorin lebt seit fünfzehn Jahren vegan. Ihr Kochbuch „Vegan aus dem Ofen“ haben wir bereits hier vorgestellt. Nun wagt sie sich an ein Thema, das wie wenig andere an Fleisch und Würstchen geknüpft ist: das Grillen. Und sie beweist, dass es nicht immer nur Gemüsespieße geben muss. Mit etwas Phantasie und Erfindungsgeist lassen sich bunte Köstlichkeiten auch für die vegane Grill-Party zaubern.*
Räucheraromen, knusprige und zarte Konsistenzen gibt es hier zu finden. „Ich bin fest davon überzeugt, dass gegrillte Gerichte grundsätzlich besser schmecken,“ behauptet Katy Beskow. Verschiedene Arten von Grills, nützliches Zubehör und immer die passenden Beilagen werden hier ausführlich vorgestellt. Auch wie man das Feuer entfacht! Diese Anleitung fand ich besonders gut. Ein praktische und sehr anschauliches Sommerbuch, das nicht nur Veganern Spaß bringen wird. Erschienen ist es im Ars Vivendi Verlag.
Aubergine mit Tamarinde
Das braucht man (für 2 P.):
- 4 EL natives Olivenöl extra, plus mehr zum Beträufeln
- 3 EL Ahornsirup
- 2 TL Tamarindenpaste
- ½ TL Zimtpulver
- 1 Prise getrocknete Chiliflocken
- 2 Auberginen, längs halbiert (grünen Ansatz nicht beschädigen)
- Kerne von ½ Granatapfel
- 1 Handvoll glatte Petersilie, frisch geschnitten



Und so geht’s:
1. Olivenöl, Ahornsirup, Tamarindenpaste, Zimt und Chiliflocken in einer Schale verquirlen.
2. Die Auberginenhälften auf eine Arbeitsfläche legen und das Fruchtfleisch kreuzförmig einritzen. Mit der Schnittseite nach unten in die Marinade tauchen und diese mit einem Backpinsel in die Spalten streichen. Dann die Haut ebenso damit bestreichen. Die Auberginen 10–15 Minuten auf einem Teller ziehen lassen. Überschüssige Marinade in der Schale belassen.
3. Die Auberginen mit einer Grillzange auf den Rost legen (Hautseite nach unten) und 15 Minuten grillen. Anschließend das Fruchtfleisch erneut mit Marinade bestreichen, die Auberginen mit der Schnittseite nach unten auf den Rost legen und weitere 10 Minuten grillen, bis sie braun und butterzart sind.
4. Vom Grill nehmen, auf einem Servierteller mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Granatapfelkernen und Petersilie bestreuen.
HEISSER TIPP
Auberginen nehmen in kurzer Zeit viel Aroma und Feuchtigkeit auf. Deshalb müssen sie nicht länger als 15 Minuten marinieren.
Blumenkohl und Mango
in würziger Joghurtmarinade
Das braucht man (für 2 P.)
- 6 EL ungesüßter Natur-Sojajoghurt
- 1 EL Sonnenblumenöl
- 1 EL milde Currypaste (vegan)
- ½ TL gemahlene Kurkuma
- ½ TL gemahlener Kreuzkümmel
- 1 Prise getrocknete Chiliflocken
- Meersalz
- 1 kleiner Kopf Blumenkohl, Blätter entfernt und in 16 mundgerechte Röschen zerteilt
- 2 feste Mangos, geschält und in 12 mundgerechte Stücke gewürfelt
- frisch gepresster Saft von ¼ unbehandelten Zitrone
- 1 kleine Handvoll Koriandergrün, frisch geschnitten
Und so geht’s:
1. Joghurt, Öl, Currypaste, Kurkuma, Kreuzkümmel, Chiliflocken und 1 Prise Meersalz in einer großen Schüssel gründlich vermengen.
2. Die Blumenkohlröschen zufügen und mit der Marinade bedecken. Die Schüssel mit Frischhaltefolie oder einem Deckel abdecken und den Blumenkohl 2 Stunden marinieren.
3. Überschüssige Joghurtmarinade abschütteln und die Röschen abwechselnd mit Mangostücken auf vier Metallspieße stecken (je 4. Blumenkohlröschen und 3 Mangostücke).
5. Die Spieße auf den heißen Rost legen und 12–15 Minuten grillen. Mehrfach wenden, sodass sie rundum angebräunt werden. Vom Grill nehmen, dann Blumenkohl und Mango vorsichtig von den Spießen schieben. Mit Zitronensaft beträufeln und mit Koriandergrün bestreuen.
HEISSER TIPP
Während des Grillens werden die Mangostücke weich und klebrig. Nehmt deshalb am besten noch nicht ganz reife Mangos, die sich gut aufspießen lassen und beim Grillen nicht herunterfallen.
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