Fliegen mit Yumymamy – nichts ist schöner

Die Niedersächsin Claudia Jacobs ist unter dem Pseudonym Yumymamy vor allem auf Instagram unterwegs und erfreut ihre Fangemeinde jeden Sonntag mit humorvollen Geschichten aus ihrem Leben mit Yumypapy und ihren Kids. In ihrem Gastbeitrag geht es um das Fliegen – nichts ist schöner oder?
Während ich mit zwei Koffern in der Schlange Birkenstock tragender Urlauber stehe, die sich mit Schlafglatzen und müden Gesichtern um zwei Uhr morgens vor den Huii-Fly-Schaltern A105-168 einfinden, um ihr Gepäck auf Förderbänder zu wuchten, die es im besten Fall an den gebuchten Zielort bringen,im üblichen Fall jedoch einmal um die Welt senden würden, parkt Yumypapy sein Auto nicht etwa im flughafeneigenen Parkhaus, sondern sieben Kilometer entfernt im Wohngebiet nahe der S-Bahn-Station.
„Die Parkgebühren könne man sparen und in Griechenland besser für ein Upgrade auf Zimmer mit Meerblick oder Hummer an der Marina investieren.“
Was er natürlich trotzdem nicht tut, aber – theoretisch wäre es möglich! Da die S-Bahn nachts nicht fährt und ein Taxi in frühestens einer Stunde verfügbar ist, irrt er orientierungslos durch die ihm unbekannten Straßen, und ich bin froh, dass er aufgrund von mehr Glück als Verstand den Flughafen pünktlich zu dem Zeitpunkt erreicht, als Flug „XL aufunddavon“ knarzend von einer Dame des Bodenpersonals aufgerufen wird, die ebenfalls kaum durch ihre vor Müdigkeit schwer herabhängenden Augenlider schauen kann.



Während wir durch die Gangway zum Flugzeugeingang getrieben werden und ich im Geiste durchgehe, ob ich auch an Lesestoff, Wasser und Proviant gedacht habe, werde ich ein bisschen sentimental. Was war Fliegen früher schön! Damals!
Früher war alles besser…
Als man am Eingang aus einem breiten Sortiment der Yellow Press sich den Arm voll packen konnte mit kostenlosen Zeitschriften! Als man die Frage von der Stewardess gestellt bekam: „Coffee? Tea? Or me – everything is free?“
Als es sogar eine in Aluminium eingeschweißte warme Mahlzeit gab, die nur mit größter Anstrengung und maximalem Spritzeffekt zu öffnen war? Auch den Tomatensaft, der sich gern bei Turbulenzen auf dem Schoß des Sitznachbarn ergoss, vermisse ich schmerzlich!
Wenigstens die Piloten sehen gut aus
Beinfreiheit ist von einem Minimum auf ein Nichts begrenzt worden, und die Piloten scheinen aus den Reihen oberkörperfreier Models rekrutiert worden zu sein, die bei einem insolvent gegangenen Modelabel freigestellt wurden, dessen Eingangstüren zu zieren bis dato ihr Job gewesen ist.
Gut aussehen tun sie ja, aber können die auch fliegen? Frei nach dem Motto „no risk, no fun“ startet die Maschine mit ihrer übermüdeten Fracht schaukelnd in Richtung Griechenland.
Claudia auf Instagram findest du hier. Ihren Blog hier.
Und wer jetzt keine Lust mehr auf’s Fliegen hat, fährt gerade vielleicht mit dem 9-Euro-Ticket wie Ursula! Jede Menge Tipps für Süddeutschland hier.
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Der Link zum Blog ist leider ein Fehler 404 . Ich hoffe es gibt den Blog noch?
danke für die Lacher am Morgen. ????
Liebe Grüße Tina
Liebe Tina, ich habe mir ein paar freie Tage im Norden erlaubt. Danke, dass du so aufmerksam bist. Ich sehe gleich nach, was da los ist. Allerbeste Grüße Ursula
Okay ist immer noch Error. ???? Ein drittes Mal komme ich aber wohl nicht vorbei.
Danke für Deine Mühe Ursula. ???? Ich war zickig, das tut mir leid. Muss an der Hitze liegen. Man muss ja nicht immer online sein und erreichbar. Ich entschuldige mich. ????
Liebe Grüße Tina
Quatsch, danke dass du si aufmerksam bist und bis bald! Magst du den Newsletter?