Zwei Touren im Bayerischen Wald und ein Wanderführer

Draußen an der frischen Luft zu sein, tut der Seele gut. Und nur zirka 40 Minuten von Regensburg entfernt beginnt der Vordere Bayerische Wald. Vergangenen Samstag lag noch jede Menge Schnee rund um Sankt Englmar. Trotzdem war es ein Erlebnis. Die Drei-Gipfel-Tour stammt aus dem neuen Wanderführer „Straubing-Bogen“ von Uwe Stanke aus dem SüdOst Verlag (Battenberg-Gietl/Rezensionsexemplar).



Der Autor hat sein Hobby zum Beruf gemacht und ist nach einer Bankkarriere jetzt Wegemanager für den Goldsteig-Wanderweg, dem Fernwanderweg Ostbayerns. Es gibt viel zu entdecken zwischen der Gäubodenstadt Straubing, Falkenstein und Viechtach.
Drei-Gipfel-Tour: Knogl, Hochberg und Predigtstuhl
Die erste Tour beginnt auf dem Wanderparkplatz an der Kreuzung Viechtacher Straße-Am Predigtstuhl in St. Englmar (Navi: Am Predigtstuhl, 93479 Sankt Englmar). Ein kleines Stück geht es entlang an gerade verlassenen Hotels wie dem Predigtstuhl-Ressort und der Bushaltstelle. Vor der African-Safari-Lodge geht es links hinein in den Wald (Markierung „Rot 6“). Geradeaus über die Wanderkreuzung hinweg wandern wir ein Stück entlang des „Wolfgangwegs“, der aber wenige Meter später nach rechts abzweigt. Wir bleiben auf dem Forstweg, der sanft bergauf geht.



Beim Wendeplatz geht hinten links der Knoglsteig los, er ist mit einer lustigen Tafel beschildert. Es wird etwas steiler, man kommt an der Höhle des Räubers Kneißl vorbei und erreicht den ersten Gipfel, den Knogl. Auf dem Bänkchen vor der Hütte hat man eine wunderbare Aussicht bis in die Alpen hinüber. Ein kurzes Stück zurück, ab hier geht es über den Goldsteig weiter.
Wir erreichen wieder eine große Waldkreuzung, wo auf einer Tafel der Knogl-Toni erklärt wird und eine Sprunganlage für Tiere aufgestellt ist. Von dort geht es rechts zum Hochberg, der zwar ohne Gipfelkreuz, aber ganz besonders ist. Ein mystischer Ort. Wir kehren zurück auf den Goldsteig und gehen weiter zum dritten Gipfel, dem Predigtstuhl. Von dort geht es rechts den Skihang wieder hinunter ins Tal. Gegenüber jetzt der Pröller, der Hausberg von Sankt Englmar. Am Ender der Piste geht es links in einen Feldweg, vorbei an der Blockhaussiedlung „Zipflwiese“ stoßen wir auf eine kleine Straße, den Hirschensteinweg. Dort biegen wir kurz nach rechts und gleich wieder nach links in die Hohenriederstraße ab und sind fast wieder am Ausgangsort.
(Dauer zirka 2 Stunden, 5,2 km, leicht, ein kleiner Anstieg)
Gipfeltour auf den Schopf und den Hirschenstein
Tour 20 habe ich vor Weihnachten bereits unternommen – noch ohne den Wanderführer. Die wunderschöne Wanderung ist auch hier gut beschrieben, und ich werde sie sicher im Frühsommer nochmals unternehmen.





Das Buch kann man unter anderem direkt beim Verlag bestellen. Hier.

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