Let’s talk about: Blasenschwäche und Beckenboden

22. Oktober 2021 | immer.dasleben, immer.schick

(In Partnerschaft mit Vagiflor) Wieder mal so ein Tabuthema, das keines sein sollte. Denn die Hälfte aller Frauen in unserem Alter sind betroffen! Trotzdem kann man viel dafür tun, keine Blasenschwäche zu entwickeln und den Beckenboden zu stärken. Sehr nützlich sind hierbei die Produkte von Vagiflor, deren Anwendung ich euch weiter unten vorstelle.

In jungen Jahren empfehle ich allen Schwangeren und jungen Müttern, das Angebot der Rückbildungskurse unbedingt anzunehmen. Auch nach einem Kaiserschnitt. Denn die Gewichtszunahme und das Drücken des Babys auf den Beckenboden belastet enorm. Eine Inkontinenz kann entstehen. Das bedeutet, dass man zum Beispiel beim Niesen, Husten, Lachen, beim Tragen von schweren Gegenständen oder beim Sport ungewollt Urin verliert. Das richtige Heben, bei dem der Beckenboden nicht zu sehr belastet wird und auch der Rücken nicht leidet, ist hier wichtig.

Und in den Wechseljahren?

Das Risiko für eine Harninkontinenz steigt mit dem Alter, einige Frauen entwickeln in den Wechseljahren wiederkehrende Blasenentzündungen: Die Produktion der weiblichen Hormone Östrogen und Gestagen geht zurück, da die Eierstöcke langsam aufhören zu arbeiten und der Eizellen-Vorrat erschöpft ist. Durch den gesunkenen Östrogenspiegel kann Frau sensibler auf Reizstoffe im Urin reagieren, und diese können einen gesteigerten Harndrang auslösen. Kaffee, Rauchen, Chili, Alkohol oder kohlensäurehaltige Getränke können hierbei auch eine Rolle spielen.

Der verringerte Östrogenpegel führt außerdem dazu, dass der pH-Wert im weiblichen Genitaltrakt steigt und die Schleimhäute schlechter durchblutet werden. Sie werden dünner, trockener und weniger elastisch und sind dadurch empfindlicher. Keime und Krankheitserreger können so leichter eindringen.

Mit den Tests von Vagiflor kann man den pH-Wert der Scheide jederzeit gut kontrollieren. Blasenentzündungen kann man mit Brausetabletten mit dem natürlichen Wirkstoff D-Mannose vorbeugen, und mit den Scheidenzäpfchen mit Laktobazillen sorgt man für ein besseres Milieu im Genitaltrakt.

Reizblase und Beckenboden

Eine sogenannte Reizblase kann auch entstehen, wenn man sie aus Angst zu oft entleert. Frau sollte also nicht vorsorglich vor einer Autofahrt oder dem Spaziergang zur Toilette gehen. Denn im schlimmsten Fall können die zu häufigen Entleerungen dazu führen, dass die Blase schrumpft und dann bei noch kleineren Harnmengen mit einem Drang reagiert. Ein Teufelskreis, der sich auch dann einstellt, wenn man aus Angst weniger trinkt, was auch schlecht für die Blase ist. Hier kann es helfen, ein Trink- und Wasserlass-Tagebuch zu führen und so die Blase wieder zu trainieren. Das tolle Organ kann bis zu einem Liter Flüssigkeit fassen, also keine Angst!

Aber wo sitzt der Beckenboden jetzt eigentlich? Er stützt unseren gesamten Körper und spannt sich wie ein Segel zwischen Schambein, Steißbein und den beiden Hüftknochen. Drei verschiedene Muskelschichten, die natürlich trainiert werden können, übernehmen dabei zahlreiche Funktionen, die Bekannteste ist die Kontinenz, also die Kontrolle über Blasen- und Darmfunktion. Dabei wird schon deutlich, dass sich der Beckenboden auch entspannen lassen muss – beim Wasserlassen und der Darmentleerung.

Wurzelchakra und Urvertrauen

Im Yoga spielt der Beckenboden eine zentrale Rolle: er sitzt sozusagen ganz dicht am sogenannten Wurzelchakra, das immer der Farbe Rot und im übertragenen Sinne dem Urvertrauen, der Erde zugeordnet wird. Es ist eines der sieben Hauptchakren im menschlichen Körper und stellt eine energetische Verbindung zur Erde her. Das Basischakra, wie es auch oftmals bezeichnet wird, verwurzelt uns also.
Mithilfe der Schulterbrücke stärken wir das Wurzelchakra und den Beckenboden.

Weitere Sportarten, die den Beckenboden stärken, sind Fahrradfahren, Schwimmen und spezielle Übungen, die auch ganz einfach in den Alltag eingebaut werden können.

Die Produkte von Vagiflor sind in jeder Apotheke erhältlich. Mehr unter www.vagiflor.de

Ursula Gaisa

1968 in Schwandorf geboren. Studium Anglistik und Germanistik. Seit 1994 beim ConBrio Verlag. Journalistin, Buchautorin und Herausgeberin von immerschick.de

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2 Kommentare
  1. haha, genau ins Schwarze getroffen. Ich kenne alle öffentlichen Toiletten und die in Cafés, Restaurants, Museen und Bars all over the world. Naja, ganz so ist es nicht. Aber das Problem mit dem Niesen kenne ich nur zu gut und normalerweise bin ich Teetrinker, aber nicht wenn ich einen Termin habe oder weiß, dass ich länger nicht in Toilettennähe weile. Ich mache Yoga und seit vielen Jahren auch Beckenbodengymnastik, aber habe bei meinen beiden Kindern kaum oder gar keine Rückbildungsgymnastik gemacht. Das rächt sich irgendwann.
    Ein paar neue interessante Fakten kommen in deinem Beitrag auch zu Wort, so dass ich das mit dem „vorsichtshalber“ mal
    zur Toilette gehen überdenken werde.
    Liebe Grüße und schöne Woche wünscht
    Sigrid

    Antworten
    • Liebe Sigrid, ich freu mich sehr, wenn ich dir ein paar neue Aspekte aufzeigen konnte. ich zehre heute noch von den Erfahrungen aus der Rückbildung. Davon erzähle ich gerade auf Vagiflor.de in der Ratgebersektion. Vielleicht hast du ja da Lust zum Weiterlesen. Herzlichen Dank für deinen Besuch! Ursula

      Antworten

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