Alkoholfreier Genuss aus Lana, Südtirol: FREEDL und Rocco

08. September 2026 | immer.lecker, immer.unterwegs

Letztens meinte eine Dame aus meiner Instagram Community, zu einem guten Essen und Genuss gehöre ein Glas Wein. Ich lebe seit sechs Jahren nüchtern und muss widersprechen. Inzwischen gibt es so hervorragend alkoholfreie Alternativen. Im Mai unterwegs in Südtirol überraschte mich zum Beispiel während eines Hotelaufenthalts der Oberkellner und servierte mir ein hervorragendes Craft Bier mit Bergbasilikum.

So lernte ich FREEDL kennen, das von der Familie Laimer und der Brauerei Pfefferlechner seit 2019 hergestellt wird. Damals Pioniere in Italien… In Lana, im Herzen Südtirols, entstehen also Getränke, die zeigen, wie sich Genuss gerade verändert. Mit FREEDL und Sparkling Rocco kommen zwei besondere Konzepte aus derselben Region – ein alkoholfreies Craft-Bier und ein prickelnder Aperitif aus rotfleischigen Äpfeln.

„Wir trinken, als gäbe es ein Morgen!“ ist das Motto

Weinberge, Apfelwiesen, traditionelle Gerichte und südländische Aperitivo-Kultur – all das gehört zur Genussregion Südtirol zwischen alpenländischer Tradition und italienischem Lebensgefühl. Doch dieses Konzept von Genuss verändert sich. Immer häufiger geht es darum, bewusst zu trinken – ohne dabei auf Geschmack, Qualität oder das Ritual des Anstoßens zu verzichten.

In Lana lässt sich diese Entwicklung besonders schön beobachten.

Hier braut FREEDL alkoholfreies Craft-Bier und entwickelt damit eine eigene Interpretation moderner Bierkultur. Und auf dem Weinsepphof macht Sparkling Rocco aus einer seltenen Apfelsorte einen alkoholfreien Aperitivo.

Zwei Unternehmen, zwei völlig unterschiedliche Produkte – aber eine gemeinsame Idee: Alkoholfrei muss kein Verzicht sein. Denn wie ihr hoffentlich wisst, ein Leben ohne Alkohol ist keine Qual, sondern bedeutet Freiheit. 😉

FREEDL: alkoholfreies Craft-Bier aus den Alpen

FREEDL versteht sich als die alkoholfreie Craft-Brauerei aus den italienischen Alpen. Im Mittelpunkt stand und steht dabei nicht die Frage, wie man einem klassischen Bier möglichst viel Alkohol entzieht. Nein, es geht es um die Entwicklung eines eigenständigen Geschmackserlebnisses.

Qualität soll wichtiger sein als Quantität, so die Unternehmensphilosophie kurz umrissen. Dafür setzt FREEDL auf handwerkliche Herstellung, natürliche Rohstoffe und eigene Brauverfahren. Das Wasser aus den Südtiroler Alpen spielt dabei ebenfalls eine wichtige Rolle.

Zum Sortiment gehören aktuell FREEDL Classic, FREEDL Calma, FREEDL Citrino und FREEDL Carica. Letzteres ist ein tiefschwarzes, alkoholfreies Stout, gebraut mit Cascara – der getrockneten Schale der Kaffeekirsche. Das Bier ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit von FREEDL und der Kuntrawant Roastery in Lana.

Ich mag alle vier Sorten, aber Calma mit Bergbasilikum ist für mich ein echtes Geschmackserlebnis und mein Favorit.

FREEDL und die Geschwister Maria und Max Laimer denken also alkoholfreies Bier als eigenständiges Produkt, nicht als Ersatz für das Feierabendbier mit Alkohol. Citrino ist erfrischend zitronig und wer es pur und clean mag, greift zur Classic-Version.

Wer sich selbst ein Bild davon machen möchte, kann FREEDL sogar direkt in Lana erleben: Im Buschenschank Pfefferlechner wird das Bier laut Hersteller direkt vom Tank ins Glas ausgeschenkt. Außerdem bietet die Brauerei Führungen und Verkostungen an.

Im April 2027 werde ich euch live berichten. Bis dahin werde ich mir weiter FREEDL Pakete bestellen, die übrigens schnell ankommen und den Transport heil überstehen. Es gibt gemischte Pakete, oder ihr könnt euren Favoriten auch einzeln im Zwölferpack bestellen. Es lohnt sich! Versprochen.

https://freedl.it

Rocco: Wie ein Apfel zum Aperitivo wird

Eine andere Geschichte erzählt Sparkling Rocco: Auf dem Weinsepphof in Lana führt Josef Holzner den Familienbetrieb in dritter Generation. Der Hof wurde 1980 errichtet und ist fest mit dem Apfelanbau verbunden. Rocco entstand eigentlich wegen einer ungewöhnlichen Apfelsorte: dem Baya Marisa, einem rotfleischigen Apfel mit besonderem Aromaprofil.

Die Frage war: Was lässt sich aus diesem besonderen Apfel machen? Erst wurde mit Apfelsaft experimentiert, zusammen mit seinem guten Freund Florian Lair verfolgte und entwickelte Josef Holzner seit 2023 einen speziellen Aperitif: „Wir glauben an Naturbelassenheit, ehrliche Zutaten und liebevolle Herstellung. Jede Flasche Sparkling Rocco steht für den Geschmack echter Äpfel, ganz ohne künstliche Zusätze. Unsere engen Partnerschaften mit lokalen Produzenten und unser Fokus auf Qualität und Nachhaltigkeit sind der Garant dafür, dass du in jedem Glas echte Leidenschaft spürst“, so Gründer Holzner.

Mit feiner Kohlensäure wird also 100%-iger Direktsaft zu einer prickelnden, alkoholfreien Alternative. Das Geschmacksprofil erinnert unter anderem an Rhabarber und schwarze Johannisbeere. Eine kleine Sensation ist die neueste Kreation „Rocco Spicey Honey“, finde ich. Das wunderschöne Apfelaroma wurde durch Ingwer, Honig und Limette verfeinert. Einfach hinreißend!

Damit möchte Rocco bewusst mehr sein als Apfelsaft. Das Getränk ist für ein schönes Weinglas gedacht – also genau für die Momente, in denen sonst Prosecco, Spritz oder andere Aperitifs auf dem Tisch stehen. Auch wenn man also keinen Alkohol trinkt oder nicht trinken kann, hat man etwas Schönes im Glas und hat nicht das Gefühl des Verzichtes.

Weiter im Rocco-Sortiment sind Apfelchips und Rocco Choco. Natürlich auch lecker.

Ich habe natürlich alles probiert und bin auch von diesen Produkten und dem Konzept sehr angetan.

Quellen & weiterführende Informationen

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*Unterstützt durch Press Samples, in Kooperation mit Crystal Communications

Ursula Gaisa

1968 in Schwandorf geboren. Studium Anglistik und Germanistik in Regensburg. Seit 1994 beim ConBrio Verlag. Journalistin, Buchautorin und Herausgeberin von immerschick.de - liebt Nachhaltigkeit, den Slow Lifestyle, Kunst und natürlich Musik. Chefin vom Dienst der neuen musikzeitung, Porträts für Politik & Kultur, die Zeitschrift des Deutschen Kulturrats. Gründungsmitglied der Bavarian Giants, HSP und neurodivergent...

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