Christina kocht: Erbse trifft Minze & Miere

Vorab: Vogelmiere nur sammeln, wenn du sie zu 100 Prozent erkennst (gerne bei Christina nachfragen :-). Wenn Du normalerweise keine frischen Wildpflanzen isst, starte mit 30 bis 50 Gramm pro Person, um deine Verdauung nicht zu überlasten. (Einschleichen!)
Diese hellgrüne Erbsensuppe mit Minze und Miere wird mit Kokos und Limette perfekt abgeschmeckt! Frisch und weich wärmt sie den Körper im Januar, pimpt uns mit Nährstoffen und lässt uns bereits leise an das Frühjahr denken.



Das braucht man:
2 Portionen, vegan, leicht
- 450 g grüne Erbsen (frisch oder TK)
- 1 kleine Zwiebel oder Schalotte
- 1 kleine Knoblauchzehe (optional)
- 600 ml milde Gemüsebrühe (es geht auch Bio-Pulver zum Anrühren)
- 100–150 ml Kokosmilch (möglichst ohne Zusätze)
- 1 große Handvoll frische Vogelmiere
- 1 kleine Handvoll frische Minze
- 1–2 EL mildes Olivenöl
- Salz & schwarzer Pfeffer
- Saft von ½ Limette (nach Geschmack)



Und so geht’s:
Zwiebel fein hacken und im Olivenöl bei mittlerer Hitze glasig dünsten.
Knoblauch kurz mitdünsten, nicht bräunen.
Erbsen zugeben, mit Gemüsebrühe aufgießen und 5–8 Minuten sanft köcheln lassen,
bis sie weich, aber noch leuchtend grün sind.
Kokosmilch hinzufügen und kurz aufschäumen lassen.
Topf vom Herd ziehen.
Vogelmiere und Minze grob hacken und mit etwa der Hälfte der Suppe im Mixer pürieren.
Achtung: Nicht überfüllen und den Deckel gut schließen – die Suppe ist heiß.
Pürierte Mischung zurück zur restlichen Suppe geben und gut verrühren.
Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. Die Limette wirklich erst am Schluss zugeben – sie soll heben, nicht dominieren.
Zum Servieren gerne mit frischer Vogelmiere, Minzblättern oder Limettenzeste toppen. Ich habe auf den Fotos auch noch „Erbsenspargel“ (Sprossen aus der Erbse) zur Dekoration genutzt.



Tipp:
Vogelmiere nur indirekt erhitzt einarbeiten – so bleibt ihre mineralische Frische und ihr feiner Geschmack erhalten. Die Suppe am besten frisch genießen. Aufwärmen geht, aber bitte nicht mehr kochen.

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