Hotel Ludwig Royal – Allgäu-Glück in Oberstaufen-Steibis

14. Dezember 2025 | immer.unterwegs

Immer wenn ich die A96 bei Buchloe verlasse und auf den gemütlichen Landstraßen Richtung Allgäuer Berge fahre, geht mir das Herz auf. Die sanften Hügel, das viele Grün, das Licht verändert sich… Österreich und die Schweiz kommen ebenfalls näher. Oberstaufen, beziehungsweise der kleine Ort Steibis, der das Hotel Ludwig Royal beheimatet, liegt auf 860 Metern Höhe in einem Dreiländereck und fast schon am Bodensee.*

Vorbei am wunderschönen Alpsee schlängelt sich vom belebten Ort Oberstaufen eine Serpentinenstraße hoch nach Steibis, das auf einer leicht abfallenden Hochebene zwischen dem nördlichen Weissachtal und der südlich liegenden Hochgratkette liegt. Hausberge sind der Hochgrat und der direkt im Ort fußende Imberg. Steibis gilt als Tor zu einem der größten einstigen Sennalpen- und heutigen Galtalpengebiete Deutschlands und des Oberallgäus. Die Nutzung der Alpen zur Sommerweide für Kühe und Jungvieh begann bereits im 12. Jahrhundert.

Vom Bergdorf zum Luftkurort

Bis ins 19. Jahrhundert war Steibis ein kleines Bergdorf der Gemeinde Aach. 1857 zur eigenen Pfarrei erhoben, lebten hier um 1900 gerade einmal 239 Menschen. Nach dem Ersten Weltkrieg wandelte sich der Ort allmählich zum Ferien- und Wintersportort. Mit dem aufkommenden Tourismus entstanden Schule, Post, Pfarrhof, die Imberg- und die Hochgratbahn und ein Hallenbad. 1967 erhielt der Ort die Anerkennung als Luftkurort.

Im Zuge der bayerischen Gebietsreform kam Steibis 1972 gemeinsam mit der Gemeinde Aach zum Markt Oberstaufen. Und seit 1756 gibt es bereits das Gebäude, das jetzt das Hotel Ludwig Royal beherbergt. Mit seinen bunten künstlerisch gestalteten Fensterläden, wegen denen einige Kenner extra hochfahren, ist es direkt an der Hauptstraße im Dorf nicht zu verfehlen.

Ludwig, Buddha und Hundertwasser

Drei Herren beherrschen das Ambiente des Falstaff prämierten 4-Sterne-Superior-Resorts Ludwig Royal: zum einen der Märchenkönig Ludwig II, Bauherr des berühmten Schlosses Neuschwanstein, das nur eine Fahrstunde entfernt liegt. Er soll das Gebäude als Jagdresidenz bewohnt haben. Schriftlich belegt ist das alles nicht, aber man erzählt sich eben 😉

Jetzt ist der Kini und Namenspatron jedenfalls allgegenwärtig. Schon beim Betreten der Lobby hängt er überlebensgroß an der Wand gegenüber der Rezeption. Und unsere Suite ist auch nach ihm benannt. Nicht der Künstler Friedensreich Hundertwasser, sondern einer seiner wenigen Schüler: der Österreicher Horst Kordes ist der Zweite im Bunde. Er ist mit dem Hotelbesitzer befreundet, hat die wunderschönen bunten Fensterläden gestaltet, und seine Werke schmücken das gesamte Hotel. Sie sorgen für eine künstlerischen, gemütliche und farbenfrohe Atmosphäre und passen gut zum alpenländischen Flair der Einrichtung.

Und Buddha? Den trifft Ludwig in den beiden weitläufigen und großzügigen Wellnessbereichen. Das Hallenbad, das schon zum morgendlichen Schwimmen einlädt, plus die zugehörigen Saunen sind allen zugänglich. Ein Stockwerk tiefer gibt es noch einen relativ neuen Adults Only Bereich mit Dampfbad, Bio- und finnische Sauna als auch einem richtig großen Ruhebereich.

Service wird großgeschrieben

Stress und Hektik fallen schon an der Rezeption ab, denn man wird sehr herzlich empfangen und bekommt in gemütlichen Sesseln erst einmal ein Getränk serviert. Das Auto kann man, sobald man die Zimmerkarte hat, in der Tiefgarage abstellen. Im Winter eine gute Wahl, es gibt aber auch kostenlose Außenstellplätze.

Das Haus ist durch mehrere Anbauten etwas verwinkelt, aber man bekommt direkt eine Führung und fühlt sich einfach willkommen.

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Unser Ludwig II Suite mit separatem Wohnbereich hat uns total begeistert. Alle Zimmer im Ludwig Royal haben Balkone und Bergblick. Nach den Nebeltagen im heimatlichen Regensburg hat uns die Sonne so gut getan, und ich konnte sogar trotz Dezember draußen auf der Terrasse lesen und Vitamin D tanken. In der Wanne im angenehm modernen und großzügigen Badezimmer mit viel Ablage kann man zu zweit im warmen Wasser entspannen. Eine Dusche gibt es aber auch. Sehr bequem ist das Boxspring Bett, wir haben sehr gut schlafen können. Weitere Annehmlichkeiten sind die Minibar, zwei Flaschen Wasser zur Begrüßung und die kostenlose Benutzung der Kapsel-Kaffeemaschine. Ich mag das ja total, wenn ich mir morgens im Zimmer das erste Heißgetränk selber zubereiten kann, bevor es um 8 Uhr ins Schwimmbad ging.

Exzellente Kulinarik

In der ¾-Pension enthalten ist bereits am Nachmittag ein Imbiss, der genau richtig ist: Es gibt eine Suppe, Kuchen und ein wechselndes kleines Gericht wie Hühnchen mit Reis. Kleine leckere Salate in Töpfchen vervollständigen das Angebot. Auch hier fällt der unheimlich nette und trotzdem unaufdringliche Service wieder auf.

Der macht auch den Abend mit 4-Gänge-Menü perfekt. In gemütlichen Stuben und großen Tischen wird man auf’s freundlichste verwöhnt. Noch dazu ist das Essen exzellent. Nach der Getränkebestellung begibt man sich ans Salat- und Vorspeisenbuffet mit Antipasti und einer großen Auswahl an Salaten und Leckereien.

Danach wird eine leckere Gemüsesuppe serviert, nach jedem Gang wird man gefragt, ob man ein Päuschen braucht, klasse. Zwischen drei Hauptgängen kann man wählen: meistens Fleisch, Fisch und vegetarisch. Das Dessert habe ich mir auch nie entgehen lassen, mein Mann bediente sich am Käsebuffet.

Das hat mir unter anderem das Frühstück versüßt, das wie erwartet keine Wünsche offen ließ: Joghurt und Bircher Müsli in hübschen Gläschen, eine große Auswahl auch an Geflügelwurst, Grießbrei, Bohnen, Gemüse… Und ein hervorragendes fluffiges Omelette kann man direkt frisch beim Service bestellen.

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Wandern und Outdoor

So gestärkt kann man nach dem Frühstück, das übrigens bis 11 Uhr serviert wird, direkt vom Hotel aus zu einer kleinen oder größeren Wanderung aufbrechen. Wir sind hoch zum Dreiländerblick, der eine herrliche Aussicht bis zum Bodensee und in die Schweiz bietet. Gute Schuhe oder sogar Grödel sind dabei auf Schnee und Eis unbedingt zu empfehlen. Auch auf der Christl Cranz Runde, die an die berühmte Steibinger Skirennläuferin erinnert und den wir am zweiten Tage marschiert sind. Er ist nicht extra ausgeschildert, aber hier sind GPS-Daten abrufbar.

Natürlich sind Ski- und Langläufer hier goldrichtig, aber wie Hoteldirektor Anton Eisinger im Interview berichtete, wird auch Winterwandern und reine Wellnesserholung immer beliebter. Wir werden jedenfalls allein schon wegen der Herzlichkeit in diesem Haus wiederkommen, und – viele müssen drauf schauen – das Ludwig Royal ist trotz all dieser Vorteile noch bezahlbar im Vergleich zu anderen Hotels der Kategorie.

Alpin & Wellness Resort Hotel Ludwig Royal
Im Dorf 29
87534 Oberstaufen-Steibis

Telefon: +49 (0) 838 689 10
E-Mail: reservierung@hotel-ludwig-royal.de

https://hotel-ludwig-royal.de

*Presse Aufenthalt in Kooperation mit den Tourismusexperten

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Ursula Gaisa

1968 in Schwandorf geboren. Studium Anglistik und Germanistik. Seit 1994 beim ConBrio Verlag. Journalistin, Buchautorin und Herausgeberin von immerschick.de

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