Lena kocht: Veganuary mit Kohlröschen

Kohlröschen, Linsen & Wasabi-Dip: Dein 20-Minuten-Vegan-Geschmacksfeuerwerk!
Der Januar ist nicht nur der Beginn eines neuen Jahres, sondern auch die perfekte Gelegenheit, um neue Gewohnheiten zu etablieren. Veganuary, inzwischen eine weltweite Bewegung, die Menschen dazu ermutigt, im Januar vegan zu leben, bietet eine spannende Möglichkeit, sich mit pflanzlicher Ernährung auseinanderzusetzen. Aber was steckt wirklich hinter dieser Initiative?
Veganuary wurde 2014 ins Leben gerufen und hat seitdem Millionen von Menschen inspiriert, ihre Ernährung umzustellen. Der Monat bietet nicht nur die Chance, neue Rezepte auszuprobieren, sondern auch, das eigene Bewusstsein für die Auswirkungen der Ernährung auf die Umwelt zu schärfen. Die Tierhaltung ist eine der Hauptursachen für Treibhausgasemissionen, und durch den Verzicht auf tierische Produkte können wir unseren ökologischen Fußabdruck erheblich reduzieren.
Der gesundheitliche Aspekt
Ein weiterer Vorteil von Veganuary ist die gesundheitliche Komponente. Eine ausgewogene vegane Ernährung kann das Risiko für chronische Krankheiten senken, das Gewicht regulieren und das allgemeine Wohlbefinden steigern. Viele Teilnehmer berichten von mehr Energie und einem besseren Hautbild, während sie gleichzeitig neue, köstliche pflanzliche Lebensmittel entdecken.



Für diejenigen, die sich unsicher fühlen, gibt es zahlreiche Ressourcen, die den Einstieg erleichtern. Von Rezepten über Einkaufslisten bis hin zu Online-Communities – die Unterstützung ist nur einen Klick entfernt. Veganuary ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Einladung, die eigene Ernährung zu hinterfragen und neue Geschmäcker zu entdecken.
Also – warum nicht gleich das ganze erste Quartal vegan genießen? Dieses schnelle Rezept vereint knackige Kohlröschen, nussige Linsen, pikanter Wasabi-Note und einen cremigen Kichererbsen-Dip zu einem vollwertigen Gericht. Perfekt für alle, die wenig Zeit haben, aber auf Geschmack und Gesundheit nicht verzichten wollen. Fertig in nur 20 Minuten – los geht’s!
Kohlröschen, Linsen & Wasabi-Dip
(20 Minuten, vegan, leicht)
Das braucht man (für 2 Portionen):
- 1 handvoll Kohlröschen (alternativ: Grünkohl, Bimi oder Broccoli)
- 1 TL Wasabi-Paste
- 1 Bio-Zitrone
- 1 Glas gekochte Kichererbsen
- 1 TL Tahin (Sesammus)
- 2 EL Olivenöl
- 1 Tasse braune Linsen (Double-steamed oder selbst gekocht)
- 1 rote Zwiebel
- 4 getrocknete Datteln
- Salz und Pfeffer
- 3-4 frische Schnittlauchblüten (optional)



So wird’s gemacht:
Linsen vorbereiten: Double-steamed braune Linsen abgießen, kurz abspülen und beiseitestellen. Alternativ trockene Linsen über Nacht einweichen und am nächsten Tag in frischem Wasser ca. 20-25 Minuten bissfest kochen.
Kohlröschen anbraten: Kohlröschen kurz blanchieren und gut abtropfen lassen. In einer großen Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen und die Kohlröschen bei mittlerer Hitze etwa 5-7 Minuten anbraten, bis sie leicht gebräunt und knusprig sind. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Zwiebeln und Datteln karamellisieren: Rote Zwiebel in Würfel schneiden, Datteln klein würfeln und in derselben Pfanne mit einem weiteren EL Olivenöl bei mittlerer Hitze anbraten, bis die Zwiebeln glasig und die Datteln leicht karamellisiert sind.
Kichererbsen-Dip zubereiten: Kichererbsen, den Saft einer halben Bio-Zitrone, Tahin, Salz und Pfeffer in einen Mixer geben und zu einer cremigen Konsistenz pürieren. Falls für die Konsistenz erforderlich, etwas Wasser oder Olivenöl hinzufügen.
Wer möchte, kann hier bereits einen halben Teelöffel der Wasabi-Paste hinzugeben. Alternativ kann die Wasabi-Paste wie auf dem Bild separat dazugegeben werden, sodass nach belieben selbst der Schärfegrad gewählt werden kann.
Anrichten: Die Linsen mit den karamellisierten Zwiebeln und Datteln heiß vermengen, auf einem Teller anrichten, die Kohlröschen daneben platzieren und den Hummus dazugeben und die Wasabi-Paste mit den Schnittlauchblüten hübsch garnieren. Mit einer Zitronenscheibe dekorieren.

Ein Gericht, das nicht nur satt, sondern auch glücklich macht!
Die Kombination aus würzigen Kohlröschen, süßen Datteln und dem scharfen Wasabi-Dip zeigt, wie vielfältig vegane Küche sein kann. Hochwertige Pflanzenproteine, gesunde Fette und Antioxidantien! Wenn du Lust bekommen hast, wage den Schritt und weite deinen Veganuary auf das erste Quartal aus – der Vegan-Q1-Genuss wartet auf dich – der Körper freut sich über so viel Pflanzenkraft!
Guten Appetit!
Mehr von Lena unter
Weitere leckere Gemüse-Rezepte in einem alphabetischen Register findest du hier.
Du möchtest nichts mehr verpassen? Abonniere den Newsletter hier. Er kommt nur einmal im Monat, inkludiert Verlosungen nur für Abonnentinnen, und du kannst ihn jederzeit wieder abbestellen.
Ähnliche Beiträge

Zwischen Sterneküche und Klosterbier: Genussreise rund um Starnberg
Das 4-Sterne-Superior-Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg durfte ich im Frühling praktisch von der Hemingway Bar her kurz erkunden. Denn nach einem Ausflug zum Beispiel nach Berg und zur Votivkapelle, die zu Ehren des Märchenkönigs Ludwig II. an der Stelle errichtet...

Christina kocht: No!tella aus Haselnüssen
Stell dir einen klaren Herbstnachmittag mit milden Temperaturen vor. Du gehst spazieren und dein Blick fällt auf einen Haselstrauch. Am Boden entdeckst du die reifen, glänzenden Nüsse. Es ist wunderbar, eine Nuss nach der anderen aufzusammeln, bis die Taschen schwerer...

4 Kochbücher – 4 Rezepte: Herrmann, Pilze, Ayurveda, Stewart
Der DK Verlag ist im Moment gerade der deutsche Produzent von interessanten Kochbüchern aus Deutschland und der Welt. Und vier Exemplare stelle ich euch im Anschluss etwas näher vor. Das Wassermelonen-Rezept ist saisonal wahrscheinlich erst wieder nächstes Jahr...

Alkoholfreier Genuss aus Lana, Südtirol: FREEDL und Rocco
Letztens meinte eine Dame aus meiner Instagram Community, zu einem guten Essen und Genuss gehöre ein Glas Wein. Ich lebe seit sechs Jahren nüchtern und muss widersprechen. Inzwischen gibt es so hervorragend alkoholfreie Alternativen. Im Mai unterwegs in Südtirol...

Christina kocht: Pesto geht immer!
Ich schätze es sehr, dass ich mir aus essbaren Wildpflanzen ein leckeres Frühstück zubereiten kann. Und dazu sammle ich mir morgens einfach eine Handvoll frisches Grün für meinen Joghurt oder Rührei oder auch sehr gerne für ein Pesto. Eine aus Südamerika eingewanderte...

Christina kocht: Rosen-Secco aus Duftrosen
Am Morgen war ich mit meinen Hunden im Park unterwegs, als mir zwei große Rosenblüten ins Auge fielen. Sie lagen achtlos auf dem Gehweg – vermutlich in einer überschwänglichen Laune von einem Strauch abgerissen und danach verloren… Ich hob sie auf, roch und war...




0 Kommentare