immer.dasleben

Soulsweet: create your bright side of life – Interview mit Ulrike Bossmann

2. November 2022

Dr. Ulrike Bossmann ist promovierte Psychologin, Systemische Therapeutin und Coach für Positive Psychologie. Sie kommt gebürtig aus der Lausitz, lebt aber seit mehr als 20 Jahren mit ihrem Mann in Karlsruhe. Auf ihrem Portal soulsweet.de dreht sich alles um das psychische Wohlbefinden und die mentale Gesundheit.

„soulsweet“ heißt dein Unternehmen, was soll der Name aussagen?

Wenn man es wörtlich nimmt steht „soul“ für die Seele und „sweet“ für süß. Genau darum geht es bei soulsweet. Um das gute, gelingende Leben und was wir dafür tun können, ein solches Leben zu schaffen. Also psychisch gesund zu sein, widerstandsfähig zu sein, ein Leben zu haben, über das wir sagen können: „Das ist bzw. war gut.“ Für mich gehört unter anderem dazu, auf das Schöne und das Gute zu achten. Überhaupt unsere Psyche in den Blick zu nehmen. So entstand am Ende dieser Name.

Du bist Glückscoach. Kann frau denn immer glücklich sein? Oder geht es eher um Zufriedenheit?

Ich würde mich gar nicht als Glückscoach beschreiben. Meine erste Identität ist es immer, eine Psychologin zu sein. Aber ja, ich zeige natürlich Menschen, wie sie glücklicher und erfüllter leben können.

Immer glücklich zu sein, bedeutet ja nicht: Ich grinse die ganze Zeit. Von wegen „Alles ist toll ich hab nur super Gefühle. Am besten liebe ich mich, feiere ich mich, hüpfe jeden Tag vor Liebe, Freude, Dankbarkeit und Hoffnung herum.“

Nein, das geht nicht, wenn glücklich sein so verstanden wird. Das wäre Glitzer, Zuckerguss und rosa Watte… So funktioniert Leben nicht. Für jeden Menschen hält das Leben Herausforderungen bereit. Phasen, in denen es mal anstrengender ist. Zeiten, in denen viel los ist. Und wir erleben alle belastende Gefühle. Wir erleben Traurigkeit, wir erleben Momente, in denen wir wütend sind. Solche, wo wir uns schämen und dergleichen.

Insofern können wir in einem solchen Verständnis von glücklich sein eben nicht immer glücklich sein.

Im Englischen gibt es eine Unterscheidung, die ich sehr mag. Da gibt es die Unterscheidung zwischen „luck“ und „happiness“. Und im Leben geht es nicht um dieses „Zufallsglück“. Von wegen: Mir geht es gut, weil im Außen etwas Tolles passiert ist. Ich hatte den Lottogewinn oder mein:e Partner:in ist besonders toll. Vielmehr geht es um um happiness, um etwas Innewohnendes, um unser Wohlbefinden, unsere Zufriedenheit.

Also ja, es geht natürlich auch um Zufriedenheit. Vor allem um ein inneres Gefühl von Stimmigkeit. Zu sagen und zu fühlen: So wie es gerade ist, ist es eigentlich ganz gut. In der Psychologie sprechen wir von Kohärenz. Dazu gehört auch, bei sich zu sein und Gefühl, die Dinge im Griff zu haben. Sich selbstwirksam zu fühlen und zu wissen: „Ich kann das, was ansteht, steuern und gut bewältigen. Ich kann mit meinen Stärken und Kompetenzen etwas in diesem Leben ausrichten.“

In der Positiven Psychologie gehören zu einem solchen Leben zwei Komponenten. Zum einen das Wohlfühlglück. Das spüren wir, wenn es uns gut geht, wir uns wohlfühlen. Das brauchen wir.

Aber genauso brauchen wir Werteglück. Das heißt, dass ich schaue: „Mache ich etwas, das mir wertvoll ist?“ Das kann sich auch mal nicht besonders toll anfühlen. Zum Beispiel die Betreuung meines an Demenz erkrankten Schwiegervater war kein Vergnügen. Das ist anstrengend. Kinder großzuziehen ist anstrengend. Das machen wir aber, weil es sich für uns wertvoll anfühlt. Und auch das ist Glück.

Warum laufen so viele von uns (mich eingeschlossen ;-)) immer wieder in die Stressfalle, obwohl wir es wirklich nicht wollen?

Weil wir Menschen sind, die nach Mustern leben und Gewohnheiten haben. Zunächst welche, die sich aus unserem Temperament, unserer Persönlichkeit ergeben. Es gibt Menschen, die emotional stabiler sind als andere. Es gibt Menschen, die haben eine extrem hohe Gewissenhaftigkeit. Wer das mit sich trägt oder emotional weniger stabil ist, gerät an sich schon etwas leichter rein in den Stress.

Zusätzlich ist es aber auch so, dass wir mit ganz vielen Erwartungen konfrontiert sind. Wir wachsen in der Kindheit damit auf. Wir werden für bestimmte Verhaltensweisen belohnt. Wenn andere zu mir sagen: „Du bist aber ein liebes braves Mädchen!“, dann lerne ich: „Mach es den anderen recht, sorg dafür, dass alles harmonisch zugeht, dann bist du wertvoll und dann bist du geliebt!“

In der Folge wird eine Erwachsene entstehen, die möglicherweise Konflikten aus dem Weg geht, die sehr nach Harmonie strebt, die sich nicht abgrenzt und sich so viel mehr zumutet als sie leisten kann. Dies Erfahrungen prägen uns stark. Auf solche Erwartungen treffen wir auch später im Job. Ich erinnere einen Freund, der viele Jahre in der Unternehmensberatung arbeite und dort gehörten unendliche Überstunden zum guten Ton. Wer dazu gehören wollte, der musste auch länger arbeiten.  

Und dann leben wir in einer Gesellschaft, die uns belohnt, wenn wir viel leisten.

Die Leute sagen: „Wow, wie du das alles wuppst!“, „Keine Ahnung, wie du das schaffst. Das ist mir völlig unklar!“

Wir bekommen ganz viel positive Wertschätzung und Anerkennung dafür, dass wir Sachen schaffen. Selten gibt es Lob dafür, dass man sich eine Auszeit nimmt. Ich habe zumindest noch niemanden erlebt, der kam und mir sagte: „Wie toll, dass du auf deine Bedürfnisse achtest und dich auch mal hinlegst, einen Power Nap machst!“. Das sagt niemand. Gefeiert werden wir dafür, was wir alles leisten.

In dieser Kombination aus Gemengelagen und unseren Gewohnheiten entsteht und verstärkt sich der Stress. Und so finden wir uns öfter darin als uns lieb ist, wenn wir nicht unsere Denk- und Verhaltensgewohnheiten ändern.

Hat das auch mit unseren vielen Rollen als Frau zu tun?

Ja, schon. Frauen leisten beispielsweise mehr unbezahlte Sorgearbeit. Im Durchschnitt 1 Stunde und 27 Minuten mehr als Männer.

Oft liegt also ganz viel Mental Load bei den Frauen. Das ist die ganze unsichtbare Denkarbeit zusätzlich zur reinen Aufgabe „Ich packe die Schultasche für die Kinder.“, „Ich bereite die Frühstückbrote vor.“ oder „Ich fahre die Kinder zum Arzttermin.

Wenn das Kind zu einem Geburtstag eingeladen ist. Dann muss ich mich als Mama rechtzeitig fragen, was sich das Kind wünscht, daran denken, mich mit den anderen abzustimmen, damit nicht Falsches oder Doppeltes aufkommt. Und so weiter und so fort. Da hängt ja ganz viel dran.

Das gilt für ganz viele Bereiche unseres Lebens. Auch für den Job. Das ist etwas, das Frauen oft überdurchschnittlich haben. Dass sie von Mental Load betroffen sind und über viel mehr nachdenken.

Dazu kommt: Es ist unser rollenbezogenes Erbe, uns zu kümmern.

Das ist ein wesentlicher Unterschied, dass wir Frauen Kinder bekommen können. Egal, ob wir sie kriegen oder nicht. Wir sind evolutionär vorprogrammiert und vorbereitet darauf, uns zu kümmern, uns zu sorgen, anderen zu helfen.

Das ist an sich was Tolles! Ich finde eine Welt voller Frauen ganz wunderbar, wenn die auch mehr Macht hätten. Weil es doch wichtig ist, dass wir aufeinander achten. Zugleich passiert es in diesem Fürsorge-/Kümmermodus natürlich schnell, dass wir uns zwar um alles andere, die Aufgaben und all die anderen kümmern, aber nicht um uns.

Die täglichen Nachrichten können einen schon gerade echt nach unten ziehen oder? Was rätst du hinsichtlich ständiger Panikmache der Medien?

In punkto Nachrichten gilt das gleiche wie für viele Bereiche. Wir sollten bewusster entscheiden und herauskommen aus dem automatischen Funktionsmodus. Es ist wichtig, immer mal zu gucken: „Tut mir das gut?“

Das gilt grundsätzlich für alles Mögliche: Für den Umgang mit anderen Menschen, für die Art und Weise, wie ich Pausen mache, egal wo. Auch für Nachrichtenkonsum.

Nachrichten leben von Negativem, Schmerzhaftem, Angstmachendem. Das ist ein Geschäftsmodell – Schlagzeilen zu verkaufen. Und Schlagzeilen verkaufen sich besser, wenn sie uns stark negativ und emotional ansprechen. Wenn sie stark formuliert sind. Weil sich dann etwas emotional bei uns regt. Das heißt, das ist per se Teil des Geschäftsmodells.

Und es passiert natürlich auch viel Fürchterliches auf der Welt. Das Gute lässt sich aber auch viel schlechter verkaufen. Eine Zeitung, die ausschließlich gute Nachricht verbreiten wollte, würde sich auf Dauer wahrscheinlich nicht wirtschaftlich halten können. Damit übersehen wir das.

Das passiert ja auch schon in unserem normalen Alltag. Wir sind sehr darauf fixiert, was nicht geklappt hat, bei uns und bei anderen. Welche Fehler wir gemacht haben, welche Misserfolge wir hatten, wer uns geärgert hat. Da hängen wir mit unserer Aufmerksamkeit. Weil unser Gehirn das schneller und intensiver verarbeitet.

Aber es gibt genauso viel Positives und Gutes. Auch in unserem Alltag. Das ist vielleicht nicht so schnell erkennbar, so emotional stark aufgeladen. Aber es gibt wahrscheinlich in Summe, wenn man über den Tag mal schaut, ganz viele kleine gute Momente. Und dieses Gleichgewicht wiederherzustellen, genau das würde ich auch für Nachrichten empfehlen.

Der Welt zu entsagen, ist also auch keine Lösung. Es ist wichtig, sich den Dingen auch zu stellen, wahrzunehmen, was da so ist. Wer informiert sein möchte, der darf und sollte das tun. Um unsere Demokratie zu stärken, brauchen wir eine Meinung. Die kann sich bilden, wenn wir uns informieren.

Und zugleich gilt: Wenn ich wahrnehme, dass mir etwas gerade nicht tut, dann geh ich auf Abstand. Es ist wie bei Essen, das ich nicht vertrage. Wenn ich weiß, da wird mir hundselend von, dann würde ich die Finger davon lassen.

Das heißt, es geht um bewussten Konsum, ein bewusstes Hinwenden: Jetzt möchte ich mich informieren. Jetzt ist ein Moment, in dem ich den Raum dafür habe. Und vielleicht kann ich danach mit jemandem ein Gespräch dazu suchen, wenn es Inhalte sind, die emotional sehr an mich ran gehen. Das ist eine wichtige Ressource, sich dann mit jemandem darüber austauschen zu können. Und genauso wichtig ist es, sich Zeiten zu schaffen, wo ich das bewusst gar nicht konsumiere oder aber eben auch noch andere Inhalte konsumiere als Gegengewicht. Damit man eben nicht das Gefühl hat, die Welt besteht nur aus den Schrecklichkeiten.

Deine drei ultimativen Tipps für ein stressfreieres Leben mit vielen Glücksmomenten?

Vielleicht sollte man die Frage schon anders formulieren. Denn es geht eher um ein unbeschwerteres Leben. Denn der Stress wird bleiben. Die Frage ist, wie wir damit umgehen. Und ich weiß auch nicht, ob ich die ultimativen Tipps an der Hand habe, aber drei Dinge, die mir elementar erscheinen, sind die folgenden.

  • Nummer 1 ist Eigenverantwortung: Ich muss mir klarmachen, egal, wie es mir gerade geht, ob gut oder schlecht, es liegt an mir, wie ich damit umgehe. Es wird niemand kommen, der mir die Päckchen abnimmt. Akzeptanz und Eigenverantwortung, das wäre für mich der erste Tipp. Weil sonst ändere ich nichts. Sonst bleibe ich dabei, mich selbst zu bemitleiden, auf andere oder die zu schimpfen, aber ändere nichts.
  • Tipp Nummer 2 ist, zu erkennen, dass Energie und Zeit begrenzte Ressourcen sind. Ich würde also immer etwas dafür tun, meine Energie hochzuhalten. Dafür zu sorgen, dass ich in einer guten Energie bin. Denn dann habe ich mehr Problemlösefähigkeiten, einen weiteren Blick, kann mit Dingen ganz anders umgehen. Das kennen wir alle: Komme ich frisch erholt aus dem Urlaub, haut mich die kaputte Geschirrspülmaschine nicht so aus der Bahn wie in dem Moment, wenn mir ohnehin schon alles Oberkante Unterlippe steht. Das heißt: Mach Dinge, bei denen du entspannst, bei denen du deine Batterien auflädst. Zelebriere kleine schöne Momente, die du wirklich genießt, die dir Freude bereiten. Mache Dinge, bei denen du Spaß hast, kleine Hobbys. Es müssen nicht riesige Sachen sein. Die fallen ohnehin weg, wenn wir im totalen Stressmodus sind. Und all diese kleinen Sachen verbessern auch unsere Glücksbilanz. Einfach, weil wir dadurch viele positive Gefühle erleben. 
  • Nummer 3 wäre, Gewohnheiten aufzubauen, die helfen, sich selbst als selbstwirksam zu erleben. Das ist eine zentrale Fähigkeit und der Glaube, dass durch mein eigenes Handeln und mein eigenes Zutun etwas besser werden kann. Dazu gehört für mich, innere Antreibergewohnheiten und -dynamiken in den Griff zu bekommen. Das People Pleasing, den Perfektionismus. Dazu gehört, die eigenen Stärken zu kennen und aktiv im Leben einzusetzen. Das bringt uns raus aus dem Stress- und rein in den Flow- und Glücksmodus.

Wer kann sich jetzt genau mit welchen Anliegen an dich wenden und was bietest du – grob und schnell gesagt – alles an?

Bei mir sind alle diejenigen richtig, die Unterstützung wollen, damit sich ihr Leben wieder leichter, schöner und sinnvoller anfühlt.

Die sich vielleicht im Minus-Modus fühlen, weil sie sehr gestresst oder sehr belastet sind. Die da gerne rauskommen wollen. Aber auch diejenigen, bei denen objektiv vielleicht alles gut ist, aber die sagen: „Das reicht mir nicht. Ich möchte in den Zustand des Flourishing kommen!“ Das heißt Aufblühen. Wer aufgeblüht ist, der fühlt sich eben nicht nur ganz ok oder findet das Leben nicht nur ganz ok, sondern nutzt all sein Potenzial, fühlt sich wirklich wohl und ist zufrieden.

Ich unterstütze die Menschen durch intensiv begleitete Online-Coaching-Programme. Wir haben zum Beispiel die „Stresspiloten“. Das ist ein von der Krankenkasse zertifizierter Kurs. Wenn man ihn gemacht hat, bekommt man Geld von der Kasse zurück. Da bauen wir gesunde Gewohnheiten auf, die dabei helfen, mit einem vollen dichten Alltag umzugehen und trotzdem gelassen und entspannt zu sein.

Das zweite Programm ist die Happiness Academy, wo wir schauen: Wie kann ich mit Hilfe der Positiven Psychologie aufblühen? Wie schaffe ich es, die echteste und authentischste Version meiner selbst zu sein? Das ist mir wichtig: Es geht nicht um die beste Version. Das ist ein riesengroßer Mythos, das wir das werden müssten, der nur noch mehr Stress macht!

In dem Kurs schauen wir, wie man es schafft, in den positiven Gefühlen zu bleiben, wie man mit negativen Gefühlen so umgehen kann, dass sie einen nicht mehr so belasten oder runter ziehen. Aber noch auf vieles mehr wie : Welche Stärken habe? Wie kann ich mein Selbstwertgefühl stärken und Selbstmitgefühl entwickeln? Wie positive Beziehungen gestalten? Was gibt meinem Leben Sinn? Wir gehen auf alles ein, was es für ein gelingendes, erfülltes Leben braucht.

Dann gibt es noch kleinere Sachen, die unterstützen, einen Startschuss zu geben. Das ist einmal die soulbox, deren Kernstück ein Selbstcoaching-Buch mit praktischen Übungen für eine psychologisch fundierte und ganzheitliche Selbstfürsorge geht. Die eignet sich wegen der Postkarten und des Jutebeutels auch toll zum Verschenken. Und es gibt einen Einführungsguide für das Thema Positive Psychologie, das Workbook „Glücklich sein ist keine Glückssache“.

Webseite – mit Zugang zum Blog mit vielen nützlichen Artikeln: 

soulsweet.de/blog

www.instagram.com/ulrikebossmann/

soulsweet.de/stresspiloten

soulsweet.de/happiness-academy

soulsweet.de/soulbox

Glücksguide

Du bist selbstständig und machst dir ständig Stress und Druck?

Dann schau dir auch diesen Beitrag mit Lisa Jöhren an!

You Might Also Like

2 Comments

  • Reply Sigrid 24. November 2022 at 21:22

    Ich bin nach meinen Maßstäben glücklich, habe aber auch noch die Baustelle „mental load“ offen. Und ich finde, diese Falle ist nicht nur bei Frauen mit (kleinen) Kindern geöffnet, sondern für alle Frauen, ich könnte hundert Beispiele nennen, wo ich mehr Sorgearbeit übernehme.
    Interessanter Beitrag.
    Herzliche Grüße
    Sigi

    • Reply Ursula Gaisa 27. November 2022 at 7:00

      Wie gut ich das kenne, liebe Sigi… Allein die Sache mit den Geschenken 😉 Ja. So vieles. Ich habe einen Sohn und versuche, ihn nicht zu sehr zu verwöhnen. Wenigstens kann er schon eine Waschmaschine betätigen und räumt sein Zimmer auf wie eine 1. Schauen wir mal. Ich wünsch dir einen wunderbaren Sonntag. Ganz liebe Grüße Ursula

    Leave a Reply